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Der Lehrplan an den
Waldorfschulen (pdf) Der Lehrplan der Waldorfschule ist
ein Rahmenlehrplan, der sich an den Entwicklungsstufen des Kindes
orientiert. Er erkennt einen grundsätzlich vorgezeichneten Bildungsumfang
für junge Menschen an, ohne Unterschied von Geburt, Stand, Klasse,
Geschlecht, Herkunft, Religion, Milieu und Vermögen. Er soll von den Lehrern
variiert eingesetzt werden, wobei die pädagogische Freiheit und Flexibilität
sowohl Inhalt als auch Methodik und Didaktik umfasst. Die Waldorfpädagogik
bedingt daher eine besondere erziehungswissenschaftliche und künstlerische
Lehrerausbildung.

Aufgabe des
Klassenlehrers ist es, das Kind durch acht Jahre der Pflichtschulzeit als
vertraute Autorität zu führen. In der Oberstufe hingegen soll der Lehrer die
Funktion des Partners und Vermittlers von Wertinhalten (Fachlehrer)
erfüllen, dem Motto "Der Lehrstoff als Lehrmeister und der Lehrer als
unterstützender Partner" folgend. Das Gesamtbildungskonzept der
Waldorfschulen verbindet Unterrichtsfächer zur Vermittlung und Erarbeitung
von Empfindungen, Kenntnissen und Fertigkeiten als auch zur Pflege von
kreativen Fähigkeiten und künstlerischen Tätigkeiten. Der Lehrplan ist zudem
international, was die Flexibilität für viele Familien erleichtert. |